Ozontherapie

für die schmerzlose Behandlung der Karies


In der zahnmedizinischen Behandlung gibt es eine neue Kariestherapie, die sich die heilsame und desinfizierende Wirkung von Ozon zunutze macht. Die revolutionäre Behandlungsmethode mit Namen „HealOzone“ bietet Zahnärzten erstmals die Möglichkeit, rechtzeitig erkannte Karies vollkommen zu heilen – ohne Betäubung, ohne Bohrer und ohne Füllung.

Gründe der Karies

Der Grund für die Karies besteht darin, dass der Aus- und Einbau der Mineralien (De- und Remineralisierung) im Mund nicht im Gleichgewicht stehen. Während der Nahrungseinnahme und der Zersetzung entsteht Säure in der Mundhöhle, die die Zahnfläche angreift und dadurch entzieht sie wichtige Mineralien dem Zahn (Demineralisierung). Durch den Speichel und die Zahnpflege bekommen aber die Zähne Mineralien (Remineralisierung). Wenn die Demineralisierung stärker ist, als die Remineralisierung, dann fängt die Zersetzung an.

Die Ozondusche für den Zahn

Die Behandlung mit dem so genannten HealOzone-Gerät ist einfach und schmerzlos: Nach der gründlichen Reinigung der zu behandelnden Zahnoberfläche wird der Kariesschaden zunächst berührungsfrei mit einem Laser gemessen. Wird hierbei ein bestimmter Wert nicht überschritten, ist eine Ozonbehandlung noch möglich. Die kariöse Stelle wird mit einem speziellen Handstück für etwa 20 Sekunden mit Ozon behandelt. Das stark desinfizierend wirkende Gas tötet 99,9 Prozent der Kariesbakterien ab, ohne dabei Zahnsubstanz entfernen zu müssen. Im Anschluss an diese Behandlung erfolgt ein so genannter Remineralisierungsprozess. Dem Zahn werden über eine spezielle Flüssigkeit wichtige Mineralien und Fluoride in hoher Konzentration zugeführt.

Maximale Sicherheit

Die Silikonkappe schließt dicht auf dem Zahn ab und erzeugt ein Vakuum. Dadurch wird gewährleistet, dass ausschließlich die zu behandelnde Stelle des Zahnes dem Ozon ausgesetzt wird und kein Ozon in die Umgebungsluft ausströmt und vom Patienten eingeatmet wird. Ein zusätzlicher Sicherheitsmechanismus schaltet den Ozongenerator sofort ab, sobald das Vakuum unterbrochen wird. Nach Abschluss der Behandlung wird das restliche Ozon abgesaugt und in Sauerstoff umgewandelt. Wie geht es nach der Behandlung mit HealOzone weiter? Bei der Behandlung mit HealOzone wurden alle schädlichen Kariesbakterien abgetötet. Außerdem hat der Zahnarzt direkt nach der Ozonbehandlung die Remineralisierung der behandelten Zähne in Gang gesetzt, indem er eine Fluoridlösung auf den Zahn aufgebracht hat. Der Patient bekommt vom Zahnarzt das HealOzone Patienten-Kit mit nach Hause. Dieses pharmazeutische System besteht aus einer speziellen Zahncreme, einer Mundspülung sowie einem Mundspray. Alle drei Komponenten enthalten für den Zahn unentbehrliche Mineralien in hoher Konzentration. In den vier bis sechs Wochen nach der HealOzone-Behandlung gilt: Zweimal täglich die Zähne mit der mineralisierenden Zahncreme putzen, nach den Mahlzeiten die Mundspülung oder den Mundspray verwenden und am besten nicht zwischen den Hauptmahlzeiten essen sowie säurehaltige Getränke wie Obstsäfte vermeiden.

Vielfältige Verwendungsbereiche

Die Verwendungsbereiche von HealOzone sind außerordentlich vielfältig, nach dem jetzigen Stand der Wissenschaft hat es keinerlei Risiken und Nebenwirkungen:
- Behandlung der Karies: Karies am Zahnhals, Furchenkaries, Wurzelkaries, einfache Karies an der Oberfläche
- Vermeidung der Wurzelbehandlung: bei sehr tiefer Karies, die fast "bis zum Nerv" durchdringt
- Desinfizierung des Wurzelkanals während der Wurzelbehandlung
- Sterilisation der Zahnflächen: bei Füllungen, oder vor der Einlegung von Kronen, Inlays
- Behandlung von Viruskrankheiten: Wie Herpes und Aphten, wenn es möglich ist, dann früh, bereits bei den ersten Symptomen.

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