Patienteninformationen über Bruststraffung
Fraunenbrüste sind schon seit Urzeiten Symbol der Weiblichkeit.
Das für ästhetisch und schön gehaltene Busen-Ideal ist je nach Zeitalter und geographischer Lage unterschiedlich. Die Grundfunktion der Brüste ist allerdings das Stillen aber ihre psychosexuelle Bedeutung ist ebenfalls wichtig. Eine Bruststraffung wird meist aufgrund zu schlaffer bzw. hängender Brüste durchgeführt. An der Entstehung sind die physiologischen Änderungen, die durch die Anzahl der Schwangerschaften, sowie durch die Dauer der Stillzeit/Stillzeiten hervorgerufen werden, und die begleitenden Körpergewichts- sowie hormonelle Änderungen entscheidend. Die Haut dehnt sich stark durch die Anschwellung von muttermilchproduzierendem Drüsengewebe. Die Milchdrüsen schrumpfen und die Haut verzieht sich nach Beendung des Stillens in verschienem Ausmaß. Die Haut kann sich zu wenig zusammenziehen, und bleibt oft schlaff und streifig (Dehnungsstreifen/Strias). Die Brüste verlieren ihre Form und Lage, die sie vor der Schwangerschaft hatten. Sogar ihre Größe kann sich verändern.
Ziel der Operation ist den Busen in seiner anatomischen Lage zu fixieren und eine Form auszubilden, die der ursprünglichen ähnelt. Dies wird durch die Verbesserung der Fülle, Konturen und Form erreicht.
Der Eingriff wird nach einer Routinenuntersuchung, unter Narkose, fallweise unter Lokalanästhesie gemacht. Vor jeder Operation wird eine Ultraschalluntersuchung bzw. eine Mammographie obligatorisch, unabhängig vom Alter, durchgeführt.
In welchem Maß die Brüste sich dehnen bzw. abhängen kann in drei Gruppen eingteilt werden - abhängig von der relativen Lage der Brustwarze zur Brustfalte. Während der ästhetischen Fach-Untersuchung kann unter Analysierung des entstandenen Zustandes, und der Eigenheiten der Brüste (Größe, Lage, Größe von Brustwarze/Warzenhof, Qualität der Haut, etc.) entschieden werden, welche Lösung am günstigsten durchführbar ist.
Es wird empfohlen, sich nach der Operation eine Woche lang zu erholen und 3-6 Wochen lang spezielle Büstenhalter zu tragen. Die Nahtentfernung erfolgt in der 2. und 3. Woche nach der Operation. Nach einem Monat wird das Tragen des Büstenhalters nur im Falle einer ausdrücklichen physikalischen Aktivität, Sport empfohlen. Eine Nachbehandlung der frischen Narben ist in jedem Fall erforderlich. Es sind Fühkomplikationen nach der Operation (Wundheilungsstörungen, Bluterguß) selten. Nach der Heilung der Wunde können ab und zu unregelmäßige Narbenrisse, Assymetrien, Änderungen in der Warzenhofinnervation beobachtet werden.
Durch die Entwicklung von neueren Operationsmethoden, die mit wenige Narben verbunden sind, kann ein schönes, ästhetisches Ergebnis und die vorteilhafte Erscheinung der Patientin/nen erreicht werden.

